Interview Harald Taglinger über Podcasts (#Freshcast Special Edition)

soundcloud die digitalen Podcasting hatte einen Hype, und wenn der Hype abklingt überlegt man sich genauer: wofür brauche ich das eigentlich?

– Harald Taglinger über Podcasts

In der letzten Ausgabe vor der Sommerpause unterhalte ich mich mit Harald Taglinger über Podcasting. Harald arbeitet bei Citrix in der Partnerkommunikation, schreibt eine Kolumne bei Telepolis und war früher auch beim Hörfunk tätig. Ein aktuelles Nebenprojekt ist die Podcast Serie Die Digitalen. Ein Podcast der 14tägig erscheint und sich mit Digitalen-Medien und -Kulturen beschäftigt. Anhand der Podcast Serie Die Digitalen spreche ich mit Harald über den Workflow und verwendete Tools in der Podcast Produktion, die bisherige Geschichte von Podcasts und welche Rolle Soundcloud aktuell für Podcaster spielt. Und natürlich: Podcast-Empfehlungen.

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Deepr Journalism: Das Berliner Startup vorgestellt (Podcast)

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deepr journalism

Mit Krautreporter haben wir erstmals ein “Journalismus-Startup” vorgestellt. Mit deepr journalism kommt gleich das nächste. Das Projekt ist in einem Punkt ähnlich mit Krautreporter: Es will qualitativen Online Journalismus fördern. Auf große Ansagen wie “der Online-Journalismus ist kaputt” wird verzichtet. GoDeepr wird von den Gründern, die alle keinen Background in der Medienbranche haben, derzeit noch als Moonlighting Projekt neben anderen Verpflichtungen aufgebaut.

Die Plattform bringt Journalisten und Leser zueinander. Journalisten stellen Artikelvorschläge ein, Leser finanzieren diese mit mindestens einem Euro. Das Projekt ging im Juni online und listet derzeit zwei Artikelvorschläge zur Unterstützung. Das Team arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Plattform die ein hochwertiges digitales Leseerlebnis, egal von welchem Gerät, bieten soll.

Ich habe mit einem der Gründer und Programmierer, Stephan Max, über die Entstehung des Projekts und die Beweggründe geplaudert.

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Audioslides mit Mozilla PopcornMaker: kurz vorgestellt und angetestet

mozilla popcornmaker

Wir haben hier schon über aufwendig gestaltete Specials geschrieben, Snowfall und Konsorten oder das Tool Pageflow. Im Vergleich zu solch aufwendig gestalteten Specials lässt sich am anderen Ende die Content-Experience mit Audioslides sehen. Anstatt großartig eine ganze Artikel-Experience zu basteln lassen sich Audioslides ganz einfach in bestehende Websites einbinden. Ein tolles Beispiel – nämlich inhaltlich wie die Umsetzung selbst – ist die Serie “Wo das Internet lebt” von Moritz Metz. Erstellt worden ist das ganze mit dem Tool Popcorn Maker von Mozilla. Dabei werden öffentliche Web- oder eigene Inhalte in einem Projekt zusammengestellt. Entlang von einer Timeline wird der Inhalt angeordnet, Layer können für Überlagerungen verwendet werden. Beispielsweise Wikipedia Artikel, Google Maps oder eigene Bilder. Teilweise lassen sich die verwendeten Content-Objekte mit Links hinterlegen, so der kann der Zuhörer einzelnen Elementen mit einem Klick auf das jeweilige Audioslide nachgehen.

Das Tool PopcornMaker von Mozilla läuft vollständig im Browser ab und wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Usability ist etwas sperrig, und einige Funktionen wie direkte Aufnahme von Audio sind nicht möglich. Der Workflow gestaltet sich dadurch etwas schwierig – so muss der Audio-Kommentar zuerst mit einem anderen Tool aufgenommen werden und auf Soundcloud hochgeladen werden, bevor dieser im PopcornMaker verwendet werden kann. Slideshows von Flickr, Videos von Youtube, Audio von Soundcloud, Google Maps und Wikipedia Artikel werden unterstützt. Aber jeder fortgeschrittene Powerpoint User, oder jemand der schon mal ein Video- oder Aufio-File geschnitten hat wird sich in die Software schnell einarbeiten können. Einmal fertiggestellt lässt sich das Projekt öffentlich oder privat ablegen. Bei ersterem haben andere Webmaker User die Möglichkeit Inhalte zu remixen. Ich hab mich in das Tool kurz eingearbeitet und eine kurze Story über die auf Fresh van Root verwendeten Bilder erstellt.

Weitere Tools + Apps für die Erstellung von Audioslide Content werde ich hier am Blog in Kürze noch vorstellen.

“Travel blogging rediscovered”, Andreas Röttl von Journi im Interview (Freshcast #9)

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journiapp CEO Cover

Unser Ziel ist es eine App anzubieten die es so einfach macht seine Reise zu dokumentieren wie es bspw. Runtastic ermöglicht einen Lauf aufzuzeichnen. Außerdem war es uns von Anfang an wichtig die Dokumentation der Reise auch Offline zu ermöglichen und die Daten später in die Cloud zu sichern. – Andreas Röttl über JourniApp

Travelblogging ist für viele eine Leidenschaft, für manche auch ein Business. Jeder Reisende hat sich vorab schon mal in Reiseblogs informiert, oder sich über den Auslandsaufenthalt von Freunden in deren Blogs informiert. Reiseblogging heißt oft noch: Aufsetzen eines Blogs, Content erstellen, hochladen, Bilder auswählen etc. – Durchaus zeitintensiv und sperrig in eine Reise zu integrieren, und vor allem schwer vom Smartphone aus erledigbar. Das will Journi ändern. Das Wiener Startup, gestartet als reine Web-App unter dem Namen Miavia, hat mit dem Rebranding zu Journi den nächsten Meilenstein erreicht: Die iOS App fertig gestellt, ein Investment von 100.000 $ erhalten und ein Aufenthalt im Plug & Play Tech Center in den USA über die Go Silicon Valley Initiative der WKO. Das Team aus 4 Personen hat die letzten Monate viel Energie in die Fertigstellung der iOS App gesteckt. Im Vordergrund stand die perfekte User-Experience für den Travelblogger und die Möglichkeit seine Reise direkt am Smartphone zu dokumentieren, auch offline, und bei der nächsten Verbindungsmöglichkeit seine Blogbeiträge in die Cloud zu laden. Für Backpacker die gern mal ins Offline-Hinterland reisen sicherlich ein wertvolles Feature. Die fertiggestellten Trips können privat oder öffentlich geteilt werden.

Ich habe mich mit Andreas Röttl von Journi über die bisherigen Meilensteine, und die neue iOS -App und seine Funktionen sowie das Startup-Marketing von Journi unterhalten.

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FIFA WM Sponsoren und ihre Hashtags

Wer aktuell die Fussball Weltmeisterschaft in Brasilien im TV verfolgt wird von der einen oder anderen Bandenwerbung Notiz nehmen. Neben den Sponsorenlogo ist dann oft noch der Twitter Hashtag zu sehen. Der Hashtag ist eben nur ein Wort, und in 2014 ist es mitunter schwierig ein eindeutig einem Unternehmen zuortenbartes und gleichzeitig Fussball-betreffenden Hashtag zu … Read moreFIFA WM Sponsoren und ihre Hashtags

Krautreporter Crowdfunding: Hoffen auf den eBay Effekt (Freshcast Special Edition)

In dieser Special Edition der Freshcast Podcast Serie: Interview mit Wolfgang Gumpelmaier – Crowdfunding Experte Agentur Gumpelmedia.

krautreporter crowdfunding screenshot

Krautreporter will mit einer Crowdfunding Kampagne 15tausend Abonnenten dazu bewegen je 60 EUR für ein Jahresabo eines neuen Online Magazins zu zahlen. Ziel ist es ein Online Magazin für Qualitätsjournalismus, befreit von Klick-Druck und werbefrei, anzubieten. Einen “ausgeruhten Journalismus” – der Geschichten dann bringt wenn es etwas zu erzählen gibt. 28 Journalisten stehen hinter dem Projekt, teils sehr prominente Blogger und Personen aus der Medienbranche.

Das Projekt hat stark gestartet und mehrere tausend Personen zum mitmachen bereits nach wenigen Tagen bewegen können, bevor die Maschine ins Stocken kam und sich erste Kritik am Projekt festgesetzt hat. Die Kritik ist bunt gemischt: Vom fehlenden Konzept, einer fehlenden Nullnummer des Magazins, zu wenig Frauen im Team, schlechtem Video zum KickOff der Kampagne bis hin zu “der Name ist shit”.

Ich habe mich mit dem Crowdfunding Experten Wolfgang Gumpelmaier, der sich seit Jahren intensivst mit Crowdfunding beschäftigt und auch Crowdfunding Projekte mit Workshops begleitet, via Google Hangout über das Projekt unterhalten. Wir haben die übliche Kritik und Stolpersteine des Krautreporter Crowdfunding Projekts beleuchtet, aber auch allgemeines zur Durchführung von Crowdfunding Projekten besprochen.

Krautreporter hat zur Veröffentlichung dieses Blogposts 10617 Unterstützer, die Kampagne läuft noch bis diesen Freitag, 23:59. Und wir beiden hoffen noch auf ein kleines Crowd-Web-Funding-Wunder dass sich das ausgeht. Jedenfalls sind 10K Unterstützer ein starkes Zeichen und es ist klar dass ein journalistisches Projekt wie Krautreporter möglich ist und braucht.

In diesem Sinne: Reinhören und KRAUT EUCH!

Links zum Podcast:

Mehr zum Thema Crowdfunding bei Gumpelmedia:

Blogs zu Krautreporter:

 

“Die nachhaltigste Form des Recruiting”, Arnim Wahls von Firstbird im Interview (Freshcast #8)

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cover firstbird arnim wahlsWir bieten Unternehmen ein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm an. Das heißt Unternehmen können mit unserem Programm noch einfacher das Netzwerk was sie haben, nämlich das ihrer eigenen Mitarbeiter, für das Recruiting nutzen. Also ihre Mitarbeiter dazu motivieren ihre Stellenanzeigen in ihren eigenen Netzwerken zu verbreiten und so schneller und besser an die richtigen Kandidaten zu kommen.

– Arnim Wahl’s Antwort auf “Firstbird in 30 Sekunden”

Jeder wird im Laufe seiner Karriere, spätestens nach den ersten Berufsjahren in einer Branche, mal mit der Frage konfrontiert: “Kennst du nicht jemanden für den dieser Job interessant sein könnte?” Mit diesem Thema beschäftigt sich das Team von Firstbird. Das Produkt von Firstbird hilft dabei die eigenen Mitarbeiter, als auch Personen die das Unternehmen gut kennen, in den Recruiting-Prozess miteinzubeziehen.

In der Masse an Bewerbungen ist es oft schwierig die richtigen Kandidaten zu finden. Anstatt einem Headhunter zu vertrauen kann ich die Netzwerke vieler Mitarbeiter und Freunde miteinbeziehen. Viele Unternehmen machen das auf die eine oder andere Weise bereits. Jobs werden in Facebook gepostet, einzelne Recruiter schicken eMails an Personen denen sie vertrauen, oder externe kommen selbst auf das Unternehmen zu und geben Empfehlungen ab. Firstbird ermöglicht es diesen Teil des Recruiting-Prozess an einem Ort abzuwickeln. Ein Job wird auf Firstbird gepostet und zuvor registrierte Mitarbeiter und Freunde des Unternehmens können den Job in ihren Netzwerken teilen. Hinzu kommt auch die Transparenz der Belohnung: Unternehmen überlegen sich vorab was ihnen die erfolgreiche Vermittlung von Personal wert ist. Das kann Bargeld sein, aber auch einfach Gutscheine oder eine andere Form der Wertschätzung.

Das Firstbird-Team hat das Produkt 2013 zur Marktreife entwickelt und seit Jänner 2014 wird es aktiv vermarktet. Firstbird ist mit Förderungen und Bankkrediten finanziert und in Wien beheimatet. Ich habe mich 15 Minuten mit Arnim Wahls, Gründer von Firstbird, über “Network Recruiting”, das Produkt und Startup-Marketing unterhalten.

 

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Ein neues Snowfall bauen – Multimediales Storytelling im Web mit Pageflow

Wie hier schon kurz angeschnitten – die NYTimes hat mit dem Snowfall Special eine neue Art von Storytelling im Web etabliert – oder zumindest unter den großen Medienfirmen einen Wettlauf darüber gestartet wer die schönsten Specials bastelt. Mit Scrollkit gab es dann auch gleich ein Startup dass das Snowfall Special mit weit weniger geringen Mitteln … Read moreEin neues Snowfall bauen – Multimediales Storytelling im Web mit Pageflow

Event: “The Bitcoin Economy” und Teil 1 des Bitcoin Podcasts mit Peter Surda

Foto (c) Teresa Hammerl
Foto (c) Teresa Hammerl

Das Thema Bitcoin lässt sich nicht ignorieren und wer schon versucht hat sich in das Thema einzuarbeiten stellt fest dass da ein paar Stunden nicht reichen. Typischerweise liest man in den Mainstream-Medien von Bitcoin-Bankomaten, Kursschwankungen oder wenn eine Bitcoin Börse eingeht. Aber hinter Bitcoin steckt ein ganzes Ökosystem das noch so einiges umkrempeln will. Bitcoin ist eine Währung, ein Asset, ein Protokoll und Framework. Also interessieren sich dafür Investoren und Banker, Programmierer und Startups, oder Netzaktivisten und Digital-Worker gleichermaßen.

Nächsten Dienstag gibt es für Einsteiger im Rahmen der AustrianStartups Stammtisch Event-Reihe ein Bitcoin Special. Der inhaltliche Input für diese Ausgabe des Stammtisch kommt von Fresh van Root. Interessierte können sich einfach via Facebook Event für das Event im Sektor5 anmelden.

Mit Peter Surda konnte ein Experte gewonnen werden der sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt und auch seit Jahren zum Thema publiziert.

Ich habe ihn schon vor einigen Wochen interviewt und herausgekommen ist ein 1stündiges Gespräch. Der Podcast wird in 2 Teilen veröffentlicht. Der Podcast ist eine gute Möglichkeit sich auf das Event nächsten Dienstag einzustimmen.

Der erste Teil (~25 Minuten) behandelt folgende Fragen:

  • Seit wann gibt es Bitcoin und wie ist es entstanden
  • Ist es Open Source Projekt?
  • Wer hats erfunden?
  • Was sind die großen Meilensteine bisher?
  • Wie schnell können Bitcoin Transaktionen ablaufen?
  • Wie wechsle ich Geld in Bitcoin?
  • Wie gehen Banken mit dem Thema um?
  • Ist Bitcoin für Micropayments geeignet?
  • Wie bewahre ich Bitcoins sicher auf?
  • Gibt es andere digitale Währungen die Bitcoin den Rang als größte/bekannteste digitale Währung ablaufen können?

Der zweite Teil des Podcasts kommt in der nächsten Woche!

 

Links zum Thema

Interview with Bambuser founder Måns Adler at Republica 2014 (4 minute podcast)

Last week Republica 2014 was held in Berlin and media convention was one of the many side events visitors of republica could visit. This 4 minute interview with Måns Adler, founder of live video app Bambuser, was recorded right after a Panel Discussion on “The Future of News – The Crowd vs. the Editor”

Panel discussion at Media Convention Berlin "The Future of News - The Crowd vs. The Editor" with Richard Porter (Controller of English, BBC Global News), Rowan Barnett (Market Director Germany, Twitter),  Benjamin Ruth (Geschäftsführer, Vice Media),  Mans Adler (Gründer, Bambuser)
Panel discussion at Media Convention Berlin “The Future of News – The Crowd vs. The Editor” with Richard Porter (Controller of English, BBC Global News), Rowan Barnett (Market Director Germany, Twitter), Benjamin Ruth (Geschäftsführer, Vice Media), Mans Adler (Gründer, Bambuser)

Bambuser is a video app startup for live broadcasting founded in Sweden and available as a free app and for businesses through premium offerings. Premium offerings include live broadcasting within Facebook pages, detailed analytics, custom branding and many more professional broadcasting features. Reporters all over the world use Bambuser for live broadcasting. Bambuser has been around since 2007 and has a team of 15. One of the investors is Associated Press from the US.

Bambuser is fun to use for casual smartphone users. Everyone can register and start a live broadcast. The app is available for iOS and Android, each live Broadcast can be uploaded for on demand viewing afterwards. Check out the interview to learn more about Bambuser offerings, milestones and the swedish startup ecosystem.

Links: