Interview mit Martin Vasko über sein Clouddrive Security Startup Securebeam

Der Cloudspeicher ist heute eine Commodity und das Cloud-Speicher-Race in vollem Gange. Wir wollen mit unserer Technologie Anwendern die Möglichkeit bieten ihren bestehenden Cloud-Speicher sicherer zu machen.

– Martin Vasko, CEO von Securebeam

Fasst jeder Smartphone Anwender lädt heute irgendwelche Daten in die Cloud. Die großen Anbieter buhlen um die Consumer-Daten. Automatische Foto Uploads, Handy-Einstellungen synchronisieren, oder auch berufliche Daten mit Kollegen teilen – das alles machen wir heute übers Smartphone. Seit den Snowden-Leaks wissen wir aber dass nicht nur ein Geheimdienst Möglichkeiten hat auf diese Daten zuzugreifen. Unzählige Sicherheitslücken wurden aber auch schon vorher bspw. bei Dropbox entdeckt.

Securebeam ist nun eine App die sich an alle wendet die auf den Komfort von den Cloud-Drive-Services nicht verzichten wollen aber gleichzeitig einen höheren Sicherheitsanspruch haben. Die App verwendet eine starke AES Verschlüsselung (symmetrische Verschlüsselung mit 256 bit für techn. Interessierte) und in Kombination RSA (traditionelles Public-Key Verfahren) und verteilt eine Datei auf mehrere Cloud Drives.

Martin Vasko, Rolf Mistelbacher
Podcast Recording Selfie im Stockwerk Co-Working Space

Die User Experience gestaltet sich wie folgt: Ein Securebeam User lädt die App herunter, verbindet sich mit Dropbox und Google Drive (weitere Cloud-Drives sollen in Zukunft unterstützt werden). Eine Datei wird lokal am Smartphone verschlüsselt und geteilt gespeichert, sprich 50% der Datei landen auf Dropbox und 50% landen auf Google Drive (In der App dargestellt durch 2 farblich verschiedene Progress-Bars).

In dieser Freshcast Ausgabe unterhalte ich mich mit Martin Vasko, der vor einem  Jahr schon in einer Freshcast Ausgabe zu Gast war. In diesem einem Jahr ist viel passiert bei Securebeam: Die App ist raus Android, Windows Desktop und seit dieser Woche auch für iOS. Martin hat am Accelerator von ProSiebenSat1 in München teilgenommen und das hat sich natürlich auch auf das ganze Projekt positiv ausgewirkt. Was genau sich alles getan hat gibts im Podcast zu hören.

Screenshots der Android App:

Live Services Marketplace MyFly: Interview mit CEO Hans Pfisterer (Freshcast)

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Die Grundidee ist dass wir es einem Menschen möglich machen an 2 Orten gleichzeitig zu sein. MyFly ist der Marktplatz auf dem dies möglich ist.

– Hans Pfisterer über sein Startup MyFly

 

Ich war vor 2 Wochen zu Gast bei Hans Pfisterer, der mit seiner Frau gerade dabei ist das Startup MyFly aufzubauen. Mit Nethotels haben die beiden zu Anfangszeiten des Internet schon einmal ein erfolgreiches Internetstartup aus Österreich heraus aufgebaut. Mit MyFly soll dieser Erfolg wiederholt werden. Nethotels war eines der ersten Startups dass sich mi dem Thema Hotelbuchungen via Internet beschäftigt hat und ist heute im Lizenzgeschäft tätig.

MyFly soll ein Online-Marktplatz für Dienstleistungen werden die der Auftraggeber live via Videostream am Smartphone verfolgt. Der “Pilot”, also derjenige der ein Service bucht, wählt am entsprechenden Ort einen Dienstleister, einen “Flyer”, aus und beauftragt diesen mit der Durchführung der Tätigkeit. Die Idee hatte Hans dazu schon vor vielen Jahren, aber dank Smartphone und Always On Infrastruktur ist die Idee heute auch umsetzbar. Usecases sind viele vorstellbar: Der gestresste Manager der in einer fremden Stadt eine Wohnung besichtigen will, die Übergabe eines wichtigen Pakets oder Geschenks die jemand via Smartphone überwachen. Auf Auftragnehmerseite sieht Hans Studenten die sich was dazuverdienen wollen oder auch Taxilenker die Stehzeiten haben. Die Dienstleistung findet live statt via Videostream am Smartphone. Der Stream wird nicht aufgezeichnet oder über einen Server aufgebaut, sondern ist eine Direktverbindung zwischen den beiden Partnern.

Technologisch umgesetzt ist das ganze mithilfe der WebRTC Technologie, die die Installation einer eigenen StreamingApp oder Software unnötig macht. Browser die WebRTC unterstützen bekommen nach Bestätigung vom User direkt Zugriff auf Mikrofon und Kamera und ermöglicht es der MyFly Web-App einen Stream zu starten. Neben Google Chrome unterstützt in der neuesten Version auch Firefox WebRTC.

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Ein Teil des Dev-Teams (via MyFly FB Page)

MyFly ging vor gut 2 Wochen in einer Betaversion online. Zurück liegt aber schon eine einjährige Entwicklungszeit. Einer größeren Öffentlichkeit wurde das Projekts am WebSummit in Irland präsentiert. Finanziert ist das Projekt aus Eigenmitteln des Gründungsteams sowie einem Investor aus den USA und Österreich. Mit Anfang 2015 ist der Sprung von Beta zur breiten Verfügbarkeit geplant. Wer aber will kann seine Dienstleistung jetzt schon auf MyFly anbieten und auch Dienstleistungen buchen. Derzeit wird noch an der Integration des Payment gearbeitet, das bis zum großen Launch im Frühjahr 2015 finalisiert sein wird. Geldverdienen wird MyFly an bezahlten “Flights” bei denen 15% auf den Anbieterpreis addiert werden.

Im Podcast Interview mit Hans Pfisterer spreche ich außerdem noch im Detail über den Usecase, Erfahrungen im Rahmen des Besuchs des Pioneers Festivals und des Websummit, über die Möglichkeit einen Marktplatz für Online Services aus Europa heraus aufzubauen oder ob es dazu nötig ist in den Valley zu gehen, sowie ein erstes Großprojekt dass für die WienTourismus mithilfe der MyFly Technologie umgesetzt wurde.

Weitere Links:

In unserer Podcast Serie Freshcast stellen wir Startups und Technologie-Projekte vor. Keine Ausgabe verpassen > Follow Twitter, Follow in Feedly, Facebook, Soundcloud , Blog RSS.

Interview Harald Taglinger über Podcasts (#Freshcast Special Edition)

soundcloud die digitalen Podcasting hatte einen Hype, und wenn der Hype abklingt überlegt man sich genauer: wofür brauche ich das eigentlich?

– Harald Taglinger über Podcasts

In der letzten Ausgabe vor der Sommerpause unterhalte ich mich mit Harald Taglinger über Podcasting. Harald arbeitet bei Citrix in der Partnerkommunikation, schreibt eine Kolumne bei Telepolis und war früher auch beim Hörfunk tätig. Ein aktuelles Nebenprojekt ist die Podcast Serie Die Digitalen. Ein Podcast der 14tägig erscheint und sich mit Digitalen-Medien und -Kulturen beschäftigt. Anhand der Podcast Serie Die Digitalen spreche ich mit Harald über den Workflow und verwendete Tools in der Podcast Produktion, die bisherige Geschichte von Podcasts und welche Rolle Soundcloud aktuell für Podcaster spielt. Und natürlich: Podcast-Empfehlungen.

Links zum Podcast

Der nächste #freshcast erscheint Anfang September! Keine weitere Ausgabe verpassen > Abonniere auf dem Kanal deiner Wahl FacebookTwitter, Soundcloud , Blog RSS

Krautreporter Crowdfunding: Hoffen auf den eBay Effekt (Freshcast Special Edition)

In dieser Special Edition der Freshcast Podcast Serie: Interview mit Wolfgang Gumpelmaier – Crowdfunding Experte Agentur Gumpelmedia.

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Krautreporter will mit einer Crowdfunding Kampagne 15tausend Abonnenten dazu bewegen je 60 EUR für ein Jahresabo eines neuen Online Magazins zu zahlen. Ziel ist es ein Online Magazin für Qualitätsjournalismus, befreit von Klick-Druck und werbefrei, anzubieten. Einen “ausgeruhten Journalismus” – der Geschichten dann bringt wenn es etwas zu erzählen gibt. 28 Journalisten stehen hinter dem Projekt, teils sehr prominente Blogger und Personen aus der Medienbranche.

Das Projekt hat stark gestartet und mehrere tausend Personen zum mitmachen bereits nach wenigen Tagen bewegen können, bevor die Maschine ins Stocken kam und sich erste Kritik am Projekt festgesetzt hat. Die Kritik ist bunt gemischt: Vom fehlenden Konzept, einer fehlenden Nullnummer des Magazins, zu wenig Frauen im Team, schlechtem Video zum KickOff der Kampagne bis hin zu “der Name ist shit”.

Ich habe mich mit dem Crowdfunding Experten Wolfgang Gumpelmaier, der sich seit Jahren intensivst mit Crowdfunding beschäftigt und auch Crowdfunding Projekte mit Workshops begleitet, via Google Hangout über das Projekt unterhalten. Wir haben die übliche Kritik und Stolpersteine des Krautreporter Crowdfunding Projekts beleuchtet, aber auch allgemeines zur Durchführung von Crowdfunding Projekten besprochen.

Krautreporter hat zur Veröffentlichung dieses Blogposts 10617 Unterstützer, die Kampagne läuft noch bis diesen Freitag, 23:59. Und wir beiden hoffen noch auf ein kleines Crowd-Web-Funding-Wunder dass sich das ausgeht. Jedenfalls sind 10K Unterstützer ein starkes Zeichen und es ist klar dass ein journalistisches Projekt wie Krautreporter möglich ist und braucht.

In diesem Sinne: Reinhören und KRAUT EUCH!

Links zum Podcast:

Mehr zum Thema Crowdfunding bei Gumpelmedia:

Blogs zu Krautreporter:

 

“Die nachhaltigste Form des Recruiting”, Arnim Wahls von Firstbird im Interview (Freshcast #8)

Im Freshcast Podcast stellen wir alle 2 Wochen ein österreichisches Startup vor > Follow Twitter | Follow in Feedly

cover firstbird arnim wahlsWir bieten Unternehmen ein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm an. Das heißt Unternehmen können mit unserem Programm noch einfacher das Netzwerk was sie haben, nämlich das ihrer eigenen Mitarbeiter, für das Recruiting nutzen. Also ihre Mitarbeiter dazu motivieren ihre Stellenanzeigen in ihren eigenen Netzwerken zu verbreiten und so schneller und besser an die richtigen Kandidaten zu kommen.

– Arnim Wahl’s Antwort auf “Firstbird in 30 Sekunden”

Jeder wird im Laufe seiner Karriere, spätestens nach den ersten Berufsjahren in einer Branche, mal mit der Frage konfrontiert: “Kennst du nicht jemanden für den dieser Job interessant sein könnte?” Mit diesem Thema beschäftigt sich das Team von Firstbird. Das Produkt von Firstbird hilft dabei die eigenen Mitarbeiter, als auch Personen die das Unternehmen gut kennen, in den Recruiting-Prozess miteinzubeziehen.

In der Masse an Bewerbungen ist es oft schwierig die richtigen Kandidaten zu finden. Anstatt einem Headhunter zu vertrauen kann ich die Netzwerke vieler Mitarbeiter und Freunde miteinbeziehen. Viele Unternehmen machen das auf die eine oder andere Weise bereits. Jobs werden in Facebook gepostet, einzelne Recruiter schicken eMails an Personen denen sie vertrauen, oder externe kommen selbst auf das Unternehmen zu und geben Empfehlungen ab. Firstbird ermöglicht es diesen Teil des Recruiting-Prozess an einem Ort abzuwickeln. Ein Job wird auf Firstbird gepostet und zuvor registrierte Mitarbeiter und Freunde des Unternehmens können den Job in ihren Netzwerken teilen. Hinzu kommt auch die Transparenz der Belohnung: Unternehmen überlegen sich vorab was ihnen die erfolgreiche Vermittlung von Personal wert ist. Das kann Bargeld sein, aber auch einfach Gutscheine oder eine andere Form der Wertschätzung.

Das Firstbird-Team hat das Produkt 2013 zur Marktreife entwickelt und seit Jänner 2014 wird es aktiv vermarktet. Firstbird ist mit Förderungen und Bankkrediten finanziert und in Wien beheimatet. Ich habe mich 15 Minuten mit Arnim Wahls, Gründer von Firstbird, über “Network Recruiting”, das Produkt und Startup-Marketing unterhalten.

 

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Interview with Bambuser founder Måns Adler at Republica 2014 (4 minute podcast)

Last week Republica 2014 was held in Berlin and media convention was one of the many side events visitors of republica could visit. This 4 minute interview with Måns Adler, founder of live video app Bambuser, was recorded right after a Panel Discussion on “The Future of News – The Crowd vs. the Editor”

Panel discussion at Media Convention Berlin "The Future of News - The Crowd vs. The Editor" with Richard Porter (Controller of English, BBC Global News), Rowan Barnett (Market Director Germany, Twitter),  Benjamin Ruth (Geschäftsführer, Vice Media),  Mans Adler (Gründer, Bambuser)
Panel discussion at Media Convention Berlin “The Future of News – The Crowd vs. The Editor” with Richard Porter (Controller of English, BBC Global News), Rowan Barnett (Market Director Germany, Twitter), Benjamin Ruth (Geschäftsführer, Vice Media), Mans Adler (Gründer, Bambuser)

Bambuser is a video app startup for live broadcasting founded in Sweden and available as a free app and for businesses through premium offerings. Premium offerings include live broadcasting within Facebook pages, detailed analytics, custom branding and many more professional broadcasting features. Reporters all over the world use Bambuser for live broadcasting. Bambuser has been around since 2007 and has a team of 15. One of the investors is Associated Press from the US.

Bambuser is fun to use for casual smartphone users. Everyone can register and start a live broadcast. The app is available for iOS and Android, each live Broadcast can be uploaded for on demand viewing afterwards. Check out the interview to learn more about Bambuser offerings, milestones and the swedish startup ecosystem.

Links:

 

“Buchhaltung für Selbstständige”, die Gründer Bookamat im Interview (Freshcast #7)

Im Freshcast Podcast stellen wir alle 2 Wochen ein österreichisches Startup vor > Follow Twitter | Follow in Feedly

die gründer von bookamat im interviewBookamat ist ein Browser-basiertes Buchhaltungs Tool für Selbstständige vor allem aus den Creative-Industries. Es ist gemacht für Leute die wenig Ahnung von Buchhaltung haben, diese aber selber machen wollen um ihre Finanzen im Griff und unter Kontrolle zu haben.

– Axel Swoboda’s Antwort auf “Bookamat in 30 Sekunden”

Patrick Kranzlmüller und Axel Swoboda sind seit 13 Jahren als Web-Entwickler und Designer selbstständig und hatten ihre eigene Buchhaltung lange an ihren Steuerberater ausgelagert. Der Überblick über die Finanzen war so nicht immer gegeben. Mit dem am Markt vorhandenen Buchhaltungs-Lösungen für Selbstständige waren die beiden unzufrieden und haben mit der Entwicklung von Bookamat begonnen – bereits 2009. Anfangs nur für die eigene Verwendung gedacht wurde Bookamat langsam an die Marktreife herangeführt. Seit Mai 2011 wird Bookamat aktiv vermarktet.

Derzeit hat Bookamat hat mehrere hundert Kunden und ist 100% eigenfinanziert durch die beiden Gründer. Das Produkt richtet sich an Selbstständige die Ihre Buchhaltung selbst machen wollen, und das zum Fixpreis von 100 EUR im Jahr. Bei der Produktentwicklung stand ein ansprechendes Design und Usability im Vordergrund. Patrick und Axel widmen einen Großteil Ihrer Zeit der Weiterentwicklung von Bookamat, setzen aber nach wie vor Individual-Softwareprojekte für ihre Kunden um. Für Bookamat soll in Zukunft auch eine API angeboten und die wesentlichen Funktionen in einer Smartphone App abgebildet werden.

 

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“Das SAP für Startups” Michael Kunz, Co-Founder von EverBill im Interview (Freshcast #4)

Im Freshcast Podcast stellen wir österreichische Startups vor. Abonniere via FacebookTwitter, Soundcloud  oder RSS um keine weitere Ausgabe zu verpassen.

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Everbill ist SAP für Startups und kleine Unternehmen. Wir versuchen kleinen Unternehmen den Papierkram abzunehmen. Bei Everbill kannst du Angebote schreiben, du has Statistiken, Lieferscheine, alles was du so als Unternehmer brauchst.

Everbill wurde vor 4 Jahren gestartet, damals noch unter dem Namen EPUNet als Produkt der Agentur BlueMonkeys. Heute ist Everbill ein eigenes Unternehmen mit zahlreichen Kunden. Everbill war wie viele österreichische Startups im Rahmen des Go Silicon Valley Programms der WKO in den USA und hat dort am 500Startups Accelerator Programm teilgenommen. Vertrieben wird Everbill mittlerweile auch mit starken Partnern wie zum Beispiel T-Mobile oder Bank Austria.

Im Podcast spreche ich mit Michael darüber wie es zur Teilnahme an 500 Startups kam, die Produktentwicklung, den Unterschied zum großen Mitbewerber SAP sowie Vertrieb und Marketing.

Links zum Podcast:

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