Interview mit Bastian Allgeier, dem Macher des file based CMS Kirby.

“Kirby ist eigentlich ein Content Management System wie jedes andere auch. Die Besonderheit daran ist dass es File basiert ist, also die Datenstruktur liegt nicht in einer Datenbank. Ordner geben die Seitenstruktur vor und Textdateien halten die Daten für die Seite bereit”

– Bastian Allgeier

Websites die auf Kirby laufen

Websites die auf Kirby laufen

Bastian Allgeier entwickelt seit 2002 individuelle Lösungen für Kunden im Content Management Bereich. Langsam hat sich daraus das Projekt Kirby etnwickelt, am dem Bastian seit 2010 arbeitet und um das sich mittlerweile eine stattliche Community gebildet hat.

Im Unterschied zu anderen CMS Applikationen ist Kirby file based, das heißt es muss keine Datenbank betrieben werden um es verwenden zu können. Die Ordnerstruktur gibt die Seitenstruktur vor, und der Content ist in Textdateien abgelegt. Also egal ob persönliches Blog oder einfache Unternehmenswebsite, Kirby kann für Contentseiten jeglicher Art verwendet werden. Das Management der Seite ist über FTP möglich, für die not so geeky Audience gibt es aber auch ein klassisches Backend. Eine hosted Version ist derzeit nicht geplant, aber Blogger die WordPress installieren können werden auch mit Kirby zurecht kommen.

Business

Der Sourcecode liegt auf Github, Kirby selbst ist aber kostenpflichtig, was eine nachhaltige Entwicklung von Bastian ermöglicht. Die erste Version von Kirby hat 30 EUR gekostet, in Version 2 ist dies zweigeteilt. Kirby für den persönlichen Zweck kostet 15 EUR, die kommerzielle Lizenz mit erweitertem Support kostet 79 EUR. Offiziell läuft Kirby auf 4000 Webseiten.

Außerdem bespreche ich im Podcast Interview mit Bastian: WordPress vs Kirby, Plugin Modell, SEO Support, Ausblick auf die weitere Entwicklung.

 

In unserer Podcast Serie Freshcast stellen wir Startups und Technologie-Projekte vor. Keine Ausgabe verpassen > Follow Twitter, Follow in Feedly, Facebook, Soundcloud , Blog RSS.

“Die nachhaltigste Form des Recruiting”, Arnim Wahls von Firstbird im Interview (Freshcast #8)

Im Freshcast Podcast stellen wir alle 2 Wochen ein österreichisches Startup vor > Follow Twitter | Follow in Feedly

cover firstbird arnim wahlsWir bieten Unternehmen ein Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm an. Das heißt Unternehmen können mit unserem Programm noch einfacher das Netzwerk was sie haben, nämlich das ihrer eigenen Mitarbeiter, für das Recruiting nutzen. Also ihre Mitarbeiter dazu motivieren ihre Stellenanzeigen in ihren eigenen Netzwerken zu verbreiten und so schneller und besser an die richtigen Kandidaten zu kommen.

– Arnim Wahl’s Antwort auf “Firstbird in 30 Sekunden”

Jeder wird im Laufe seiner Karriere, spätestens nach den ersten Berufsjahren in einer Branche, mal mit der Frage konfrontiert: “Kennst du nicht jemanden für den dieser Job interessant sein könnte?” Mit diesem Thema beschäftigt sich das Team von Firstbird. Das Produkt von Firstbird hilft dabei die eigenen Mitarbeiter, als auch Personen die das Unternehmen gut kennen, in den Recruiting-Prozess miteinzubeziehen.

In der Masse an Bewerbungen ist es oft schwierig die richtigen Kandidaten zu finden. Anstatt einem Headhunter zu vertrauen kann ich die Netzwerke vieler Mitarbeiter und Freunde miteinbeziehen. Viele Unternehmen machen das auf die eine oder andere Weise bereits. Jobs werden in Facebook gepostet, einzelne Recruiter schicken eMails an Personen denen sie vertrauen, oder externe kommen selbst auf das Unternehmen zu und geben Empfehlungen ab. Firstbird ermöglicht es diesen Teil des Recruiting-Prozess an einem Ort abzuwickeln. Ein Job wird auf Firstbird gepostet und zuvor registrierte Mitarbeiter und Freunde des Unternehmens können den Job in ihren Netzwerken teilen. Hinzu kommt auch die Transparenz der Belohnung: Unternehmen überlegen sich vorab was ihnen die erfolgreiche Vermittlung von Personal wert ist. Das kann Bargeld sein, aber auch einfach Gutscheine oder eine andere Form der Wertschätzung.

Das Firstbird-Team hat das Produkt 2013 zur Marktreife entwickelt und seit Jänner 2014 wird es aktiv vermarktet. Firstbird ist mit Förderungen und Bankkrediten finanziert und in Wien beheimatet. Ich habe mich 15 Minuten mit Arnim Wahls, Gründer von Firstbird, über “Network Recruiting”, das Produkt und Startup-Marketing unterhalten.

 

Links zum Pocast

Keine weitere Ausgabe verpassen > Abonniere auf dem Kanal deiner Wahl FacebookTwitter, Soundcloud , Blog RSS, Podcast RSS