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Alternativen zu WhatsApp und wer kauft Snapchat?

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Alternativen zu WhatsApp gibt es mehr als genug

Mit dem Kauf von WhatsApp hat sich Facebook den erfolgreichsten “Messaging Dienst der nicht SMS ist” einverleibt. Privacy-kritisches Publikum sucht sich nun Alternativen, die große Masse wird bei WhatsApp bleiben, so wie es bei Instagram war. Als sichere App war WhatsApp nie bekannt, zahlreiche Sicherheitsbedenken wurden über den Dienst geäußert und viele Lücken entdeckt. Warum Facebook trotzdem zuschnappen muss? Die unglaubliche Zahl von 1 Million neue User pro Tag geistert zu WhatsApp durch das Netz. Angeblich steht WhatsApp vor dem erreichen der 1 Millilaren-User Marke (Mark Zuckerberg: “On its way to connecting one billion people”). Andere Medien schreiben dass WhatsApp derzeit 450 Millionen user hat. Und mit Snapchat hat Facebook auch am anderen Ende zu Instagram noch Konkurrenz. Der eigene Snapchat-Konkurrent Poke wird mäßig angenommen.

WhatsApp Alternativen gibt es mehr als genug. Mit dem Erfolg von WhatsApp (pures Messaging) und Snapchat (“temporary Social Media”) haben sich hunderte Startups daran gemacht ähnliche Ideen, oder auch die genau gleichen, umzusetzen.

Eine der bekanntesten WhatsApp Konkurrenten ist Line. Die App kommt aus Japan und hat angeblich auch schon über 300 Millionen Nutzer. Andere sind Wickr, die sich als “Snapchat für Messaging” positionieren, oder auch Telegram, das sowohl Messaging mit Ablaufdatum aber auch beständiges kommunizieren erlaubt. Sowohl Wickr als auch Telegram bieten eine höhere Security (Herstellerangabe – die wohl erst von Hackern überprüft wird wenn sie eine größere Masse ansprechen). Confide, derzeit nur auf iOS verfügbar, ist noch eine ganz ähnliche App. Claim: “Your off-the-record Messenger”

Bleibt noch die Frage wer sich jetzt Snapchat schnappt? Google könnte zugreifen. Aber die Frage wie sich ein Dienst, der eigentlich nichts speichern sollte in das Google Business Modell passt wäre da noch zu beantworten.

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  1. Was ich sehr interessant finde: Plötzlich suchen sich “Privacy-kritische” Nutzer eine alternative.

    Das ist ein Widerspruch in sich, denn WhatsApp und Privacy waren und sind zwei Begriffe, die man so nie in einem Satz hätte erwähnen können. WhatsApp war und ist in Sachen Privacy die reinste Katastrophe.

    So und jetzt sucht man nach Alternativen? Das ist etwas heuchlerisch, wie ich finde.

    Und ich bin, bei Gott, kein WhatsApp Fan; ich habe monatelang versucht Freunde von Alternativen zu überzeugen: GroupMe, ChatOn, Viber, Kakaotalk, und wie sie sonst alle heißen.

    • Hi Marijan, ich habe ja geschrieben das die große Masse genau nichts unternehmen wird, bzw. auf die Zahl der Sicherheitslücken etc. hingewiesen.
      Jedenfalls eine Chance für andere Apps sich neu zu platzieren, Angebot gibts ja massenhaft. LG

      • Jop.

        Habe mir mein Kommentar nochmals durchgelesen – war keine Kritik an deinem Artikel, sondern eher an der grundsätzlichen Haltung, dass man jetzt nach Alternativen suche… und das obwohl WhatsApp *der* unsicherste Dienst war.

  2. Verständlich ist es schon, dass Nutzer nach Alternativen suchen, dennoch sollte jedem klar sein, dass kein Messenger eine absolute Sicherheit der eigenen Daten geben wird und wer damit ein Problem hat, sollte sich komplett aus dieser Form der Kommunikation distanzieren. Das ist einfach im Augenblick so.